Alternative Heizsysteme

Es muss ja nicht direkt ein Wasserrad sein … aber besser als ne Ölpumpe geht es alle mal.

Monatsarchiv für June, 2008

Bei Klimaanlagen sparen

Bei Klimaanlagen geht es ja eigentlich nicht um Heizsysteme, aber warm und kalt ist ja irgendwie verbunden. Die Hertener Stadtwerke GmbH hat jetzt einen Pressebericht über das ganze rausgebraucht mit dem Titel: Einen kühlen Kopf bewahren

Was sollte man demnach beim Kauf einer Klimaanlage beachten. Zu allererst wird man ab 30 grad scheinbar 50% weniger Leistungsfähig. Somit macht das ja schon Sinn, wiedermal. Aber eine Klimaanlage frisst im Monat soviel Strom wie ein Kühlschrank im Jahr. Das ist ja mal Klimamäßig nicht so schön. Standventilatoren sind mal eine andere Lösung können aber zu Erkältung führen … sagen sie. Ooook.

Für den Stromverbrauch einer Klimaanlage ist das EU-Label interessant. Es gibt an wieviel Energie eine Klimaanlage frisst und wieviel die damit erreichte Kälteleistung ist. Die Monogeräte haben einen Schlach der die Warme luft z.B. aus dem Fenster leitet. Ich hatte so ein Teil mal in einem Server Raum in dem auch ein schöner alter Sun Server stand. Laut sind sie schon, und das mit dem Schlauch ist etwas blöd. Splitgeräte sind teilweise außen angebraucht, und diese können auch mehrere Räume versorgen.

Wie funktionieren die überhaupt:

Die oben genannten Klimaanlagen funktionieren - wie Kühlschränke – mit Kühlmitteln. Diese sind heute FCKW-frei und deshalb weniger schädlich für die Umwelt, zumal sie in einem geschlossenen Kältekreislauf zirkulieren. Noch umweltschonender sind so genannte adibate Klimaanlagen: Sie funktionieren ganz einfach durch die Verdunstung von Wasser an der Luft. Das kann den Raum um bis zu 10°C herunter kühlen. Wer eine Wärmepumpen-Heizung hat, kann ganz auf Klimaanlagen verzichten. Wärmepumpen funktionieren in beide Richtungen: Sie wärmen im Winter und kühlen im Sommer. Ähnliches gilt für Fußbodenheizungen: Während im Winter das Wasser, das durch die Rohre fließt, erwärmt wird, sorgt im Sommer kaltes Wasser für angenehme Temperaturen.

Da kommen wir wieder auf die Wärmepumpen, die immer interessanter werden. Eine Fußbodenheizung hab ich ja schon aber so hab ich noch nie dran gedacht muss ich sagen. Steht ja auch Heizung drin im namen ne :)

Wichtig bei Klimaanlagen in Deutschland ist das man nach einer neuen EU-Richtlinie ab dem 1. Juli eine Fachfirma beauftragen muss. Alle zwei bis drei Jahre muss auch gewartet werden.

Wie spart man Heizkosten durch erneuerbare Energien

Der Meister im Energiensparen ist die Wärmepumpe, Solarenergie wiederrum unerschöpflich und Pellets sind unabhängig und klimaneutral. Das zumindest sagt Arcguide. Dazu muss man natürlich sagen das das ganze scheinbar von Vaillant gesponsored ist, aber das muss ja nicht weh tun.

Was sagen se denn. Wenn jemand der Heizungen herstellt redet sollte man ja mal zuhören.

  • Alternative und ergänzende Heiztechniken können jetzt konsequent umgesetzt werden.
  • Es gibt steuerliche Zuschüsse.

Zuerst stellt Vaillant die Wärmepumpe vor. Die anderen Themen wie Solarenergie und Pelletsheizungen folgen später. Das hier ist interessant:

Vaillant bietet seinen Kunden weltweit umweltfreundliche und energiesparende Heiz-, Lüftungsund Klimasysteme, die verstärkt regenerative Energien nutzen. Das Produktportfolio umfasst Solarthermie- und Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen, Pelletkessel, Lüftungsgeräte für Niedrigenergiehäuser, hocheffiziente Heizsysteme auf Basis fossiler Energieträger sowie intelligente Regelungen.

Die Sonne schickt keine Rechnung

Das ist der Titel eines Artikels bei der Augsburger Allgemeinen. Es geht dort um diverse Themen wie Wasserkraft über eine 1360 PS Turbine eines Wasserkraftwerks in Wertach.

Mit einem “Tag der erneuerbaren Energien” landete der 7-Schwaben- Markt einen Marketing-Volltreffer. Angesichts ständig steigender Öl- und Gaspreise war das Interesse der Bevölkerung an alternativen Energiequellen groß. Mit dem Slogan “Die Sonne schickt keine Rechnung” stellte Manfred Deubler (MD) Alternativen zu fossilen Brennstoffen und eine umfangreiche Produktpalette vor. Bei gut besuchten Vorträgen drehte sich alles um das Thema Wärmepumpen, Solar, Holzvergaser und das Heizen mit Pellets. “Mit der Heizung selbst Strom erzeugen” - für diese Vari-ante konnten sich viele Kunden erwärmen. MD bietet dazu moderne Mini-Blockheizkraftwerke an.

Ganze 103 Photovoltaik-Anlage gibt es in Türkheim. z.B. wurde das Jugendheim ausgerüstet und hat so 2007 15.400 Kilowattstunden Strum fürs örtliche Netz generiert. Die 103 Anlagen spenden 900.000 Kilowattstunden Strom, was 1,5% des Gesamtverbrauchs abdeckt. Immernoch etwas mickrig wenn ihr mich fragt, aber der Trend ist klar. Das sind auch schon 230 4-Personen Haushalte die dort verpflegt werden.

Dann gibt es aber auch noch Biogas anlagen:

Im Rampenlicht des Interesses stand auf dem Mayer-Hof ein supermoderner Gülle-Truck, mit dessen Technik die Jauche völlig geruchlos in den Boden “eingegrubbert” wird. 2,4 Millionen kWh-Stunden Strom produziert Josef Mayer pro Jahr, beliefert damit die Lechwerke und schafft damit die Erwerbsgrundlage für vier Vollzeitmitarbeiter inklusive Landwirtschaft. Die Biogasanlage verarbeitet Speiseabfälle, die private Entsorger gegen Gebühr anliefern. Der Vorteil dieses Konzepts liegt für den Biowirt auf der Hand: “Das Futter kostet nichts und man bekommt noch Geld dafür.” 1,7 Millionen Euro hat Mayer in seine Anlage investiert. Das Abenteuer hat sich für ihn rentiert. “Biogas sichert mein Einkommen für die nächsten 20 Jahre.”

Na dann frohes Schaffen :)