Elektrische Wärmepumpen für mehr Wärme
Der Mensch mag es mollig. Für Wohlfühltemperaturen in Haus und Wohnung sorgen hauptsächlich Öl und Gas. Diese Brennstoffe aber liefert die Natur nicht beliebig nach. Steigende Nachfrage lässt die Preise explodieren. Zudem entstehen beim Verbrennen Kohlendioxid (CO2) und andere Treibhausgase, welche die weltweite Erwärmung ankurbeln. Eine mögliche Alternative sind elektrische Wärmepumpen. Sie ziehen Energie aus der Umwelt und schützen diese zugleich: Solch ein Wärmesystem pustet deutlich weniger Abgas in die Luft als herkömmliche Heizungsanlagen.
Damit schlägt man also scheinbar zwei Fliegen mit einer Klappe. Man braucht weniger Heizöl/Gas und verbrennt weniger CO2. Eine Wärmepumpe funktioniert eigentlicht wie ein Kühlschrank, nur anders herum. Wenn etwas gekühlt wird, fällt wärme ab. Anders gehts nicht weil man Energie nicht in Luft auflösen kann und Wärme ist auch Energie. Bei einer Wärmepumpe ist diese Energie nicht Abfall wie beim Kühlschrank sondern Sinn und Zweck. So zirkuliert ein Kältemittel durch ein Rohrsystem das Wärme aus der Umgebung abzieht und diese an das Heizsystem wieder abgibt. In dem Heizsystem wird das Kältemittel gasförmig und über Druck wird es zusammengepresst.
Einfach merken tut man das beim Aufpumpen eines Fahrradreifens. Wenn man schnell pumpt wird die Luftpumpe warm. Der Effekt kommt daher das die Teilchen stärker aneinander reiben und somit Wärme entsteht. Aus warm wird wärmer.
Irgendwie muss diese Heizung jedoch betrieben werden.
Keine Öltanks mehr in Garten oder Keller, auch ein Schornstein ist überflüssig, denn verbrannt wird nichts. Ein gewöhnlicher Heizungsbrenner spuckt im Jahr etwa 2,5 Tonnen Kohlendioxid aus, eine Wärmepumpe vor Ort gar nichts. Der Betrieb allerdings läuft elektrisch. Das erhöht die Nachfrage nach Kohlestrom, melden Kritiker an. In der Summe aber stößt die Wärmepumpenheizung knapp 60 Prozent weniger Treibhausgas aus als eine Ölheizung und immerhin fast 40 Prozent weniger als ein Gasbrenner, halten die Hersteller dagegen.
Die Teile sind zwar teuer aber der Staat unstützt das Nachrüsten eines existierenden Hauses mit bis zu 3000 EUR. Nochmal 750 EUR gibt es für eine Solaranlage. Ich glaube langsam ich brauche einen Rechner ![]()