Alternative Heizsysteme

Es muss ja nicht direkt ein Wasserrad sein … aber besser als ne Ölpumpe geht es alle mal.

Pellets sind wieder attraktiv

Der Kurrier schreibt:

“Die Pelletspreise sind nach dem Höhenflug Anfang des Vorjahres deutlich gefallen. Ich rechne auch nicht mit einem dramatischen Sprung nach oben in den nächsten Monaten”, sagt Reinhard Wolf, Geschäftsführer der Raiffeisen Ware Austria-Tochter Genol. 175 Euro je Tonne kosten Pellets derzeit.

Pellets kosten damit ca. 1/3 im Verhältnis zu Heizöl. Sechs Tonnen Pellets kosten 1050 EUR, was 3000 Liter Heizöl für 2910 EUR entspricht.

Gab es vor zwei Jahren noch die Sorge, dass das Pelletsangebot die Nachfrage nicht decken könne, ist der Markt jetzt von Überproduktion geprägt. “Es gibt jede Menge Rohstoffkapazität frei”, sagt Wolf. 750.000 Tonnen Pellets werden in Österreich heuer produziert, 500.000 werden verbraucht, der Rest geht in den Export. “Von Knappheit sind wir weit entfernt”, betont der Genol-Chef.

Die Lagerhäuser hätten zudem die Kapazität für Pellets-Einlagerung auf 25.000 Tonnen und die Spezial-Lkw-Flotte auf 50 Stück erhöht. Lieferprobleme sollte es daher nicht geben.

Pellets wir kommen. Obwohl ich ja noch nicht so begeistert bin immer wieder Pellets nachzuladen.

Wie funktioniert eine Pelletsheizung?

Pellets sind eigentlich zusammengepresste Sägespähne, oder andere Abfälle. Klingt lustig, ist aber so. Das ist also eigentlich Müll, Abfall, und das ganze wird dann zu Wärme. Das ist doch mal nett. Im ganzen Land gibt es dann Fabriken die Müll trocknen, komprimieren und verpacken. In USA sind es ca. 60 Fabriken die über 600.000 Tonnen an Pellets pro Jahr produzieren. In USA kosten die dann ca. $150 pro Tonne, hier vielleicht €200.

Jetzt könnte man sagen: “1 Tonne Pellets? Das ist ja riesig? Wo tu ich die denn hin die Pellets?” Aber! Das ist nur ca. 1,2mx1,2mx1,2m. Das geht ja wohl oder nicht? Und wie schon gesagt, ist das eigentlich mal Müll gewesen, also tut man auch da noch was gutes, und zwar das der Müll nicht auf der Deponie landet sondern in der eigenen Garage, als Heizmittel.

Diese Pellets kommen dann in eine spezielle Heizung die diese verbrennt. Da Pellets nur 3-6% Flüssigkeit beinhalten, und nicht 30% wie normales Holz, verbrennen sie sehr viel sauberer und effizienter. Darüber hinaus sind sie sehr billig. Für ein neueres Einfamilienhaus, das vielleicht 16.000 kWh an Jahresbedarf hat, kommt man mit 4-6 Tonnen aus, was nach unseren obigen Preisen auf vielleicht 1000 EUR kommt. Das ganze wären dann 3×2x1,5m oder so. also nicht zuviel. Außerdem muss man ja nicht immer für ein Jahr Pellets für die Heizung kaufen. Werde das später nochmal genauer beleuchten.