Der Meister im Energiensparen ist die Wärmepumpe, Solarenergie wiederrum unerschöpflich und Pellets sind unabhängig und klimaneutral. Das zumindest sagt Arcguide. Dazu muss man natürlich sagen das das ganze scheinbar von Vaillant gesponsored ist, aber das muss ja nicht weh tun.
Was sagen se denn. Wenn jemand der Heizungen herstellt redet sollte man ja mal zuhören.
- Alternative und ergänzende Heiztechniken können jetzt konsequent umgesetzt werden.
- Es gibt steuerliche Zuschüsse.
Zuerst stellt Vaillant die Wärmepumpe vor. Die anderen Themen wie Solarenergie und Pelletsheizungen folgen später. Das hier ist interessant:
Vaillant bietet seinen Kunden weltweit umweltfreundliche und energiesparende Heiz-, Lüftungsund Klimasysteme, die verstärkt regenerative Energien nutzen. Das Produktportfolio umfasst Solarthermie- und Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen, Pelletkessel, Lüftungsgeräte für Niedrigenergiehäuser, hocheffiziente Heizsysteme auf Basis fossiler Energieträger sowie intelligente Regelungen.
Der Kurrier schreibt:
“Die Pelletspreise sind nach dem Höhenflug Anfang des Vorjahres deutlich gefallen. Ich rechne auch nicht mit einem dramatischen Sprung nach oben in den nächsten Monaten”, sagt Reinhard Wolf, Geschäftsführer der Raiffeisen Ware Austria-Tochter Genol. 175 Euro je Tonne kosten Pellets derzeit.
Pellets kosten damit ca. 1/3 im Verhältnis zu Heizöl. Sechs Tonnen Pellets kosten 1050 EUR, was 3000 Liter Heizöl für 2910 EUR entspricht.
Gab es vor zwei Jahren noch die Sorge, dass das Pelletsangebot die Nachfrage nicht decken könne, ist der Markt jetzt von Überproduktion geprägt. “Es gibt jede Menge Rohstoffkapazität frei”, sagt Wolf. 750.000 Tonnen Pellets werden in Österreich heuer produziert, 500.000 werden verbraucht, der Rest geht in den Export. “Von Knappheit sind wir weit entfernt”, betont der Genol-Chef.
Die Lagerhäuser hätten zudem die Kapazität für Pellets-Einlagerung auf 25.000 Tonnen und die Spezial-Lkw-Flotte auf 50 Stück erhöht. Lieferprobleme sollte es daher nicht geben.
Pellets wir kommen. Obwohl ich ja noch nicht so begeistert bin immer wieder Pellets nachzuladen.
Der Tagesanzeiger in der Schweiz schreibt:
Viele Hausbesitzer, die ihre Liegenschaften mit Öl beheizen, schockt der hohe Richtpreis von mehr als 140 Franken pro 100 Liter schwefelarmes Öko-Heizöl bei einem Bezug von 3000 bis 6000 Litern. Der Preis hat sich in zwölf Monaten fast verdoppelt, seit 2004 verdreifacht.
Erstmal muss ich da was los werden. Liegenschafter? Die Schweizer sind geil.
Aber weiter im Text.
«Öl- und Gasheizungen sind vorbei, alles andere finden die Leute gut», stellt Stritz fest. «Für viele ist der Ölbrenner im Keller ein Problem. Sie wollen vermehrt Beratung. Denn die Ölpreise sind mit der Zeit nicht mehr bezahlbar», ist Stritz überzeugt. Auch Herbert Wyss, Chef Anlagenbau bei der in Winterthur domizilierten Energietechnikfirma Axima meint: «Die Schmerzgrenze ist erreicht, viele Leute machen jetzt die Rechnung.»
Eine Wärmepumpe ist zwar 2-3 Mal so teuer wie eine Gasheizung, aber langfristig soll sich das ganze rechnen. Bei Wärmepumpen sind die Kostet ein drittel, mit Ersonde ein sechstel. Das ist doch mal was. Pelletsheizungen bringen die Kosten übrigens auf 40% runter.
Pellets sind eigentlich zusammengepresste Sägespähne, oder andere Abfälle. Klingt lustig, ist aber so. Das ist also eigentlich Müll, Abfall, und das ganze wird dann zu Wärme. Das ist doch mal nett. Im ganzen Land gibt es dann Fabriken die Müll trocknen, komprimieren und verpacken. In USA sind es ca. 60 Fabriken die über 600.000 Tonnen an Pellets pro Jahr produzieren. In USA kosten die dann ca. $150 pro Tonne, hier vielleicht €200.
Jetzt könnte man sagen: “1 Tonne Pellets? Das ist ja riesig? Wo tu ich die denn hin die Pellets?” Aber! Das ist nur ca. 1,2mx1,2mx1,2m. Das geht ja wohl oder nicht? Und wie schon gesagt, ist das eigentlich mal Müll gewesen, also tut man auch da noch was gutes, und zwar das der Müll nicht auf der Deponie landet sondern in der eigenen Garage, als Heizmittel.
Diese Pellets kommen dann in eine spezielle Heizung die diese verbrennt. Da Pellets nur 3-6% Flüssigkeit beinhalten, und nicht 30% wie normales Holz, verbrennen sie sehr viel sauberer und effizienter. Darüber hinaus sind sie sehr billig. Für ein neueres Einfamilienhaus, das vielleicht 16.000 kWh an Jahresbedarf hat, kommt man mit 4-6 Tonnen aus, was nach unseren obigen Preisen auf vielleicht 1000 EUR kommt. Das ganze wären dann 3×2x1,5m oder so. also nicht zuviel. Außerdem muss man ja nicht immer für ein Jahr Pellets für die Heizung kaufen. Werde das später nochmal genauer beleuchten.
Der Markt ist riesig und somit wollte ich einfach mal euch da draußen fragen was ihr über Alternative Heizsysteme wissen wollt. Ich werde versuchen ein paar HowTos zu schreiben im Sinne von Solaranlagen, Pelletsheizungen und anderen, und dann den Markt genauer beobachten um zu finden was gerade heiß ist.
Ich bin gespannt was in dem ganzen Bereich noch kommt. Dirk hat da gerade mal einen interessanten Post geschrieben mit dem Titel “Die Angst vor der Natur der Zukunft” … hammer Titel dir. Das ganze regt auf jeden Fall zum nachdenken an. Was können wir tun? Bringt so eine alternative Heizung wirklich etwas oder nicht? Was will ich damit erreichen?
Also was habt ihr für Fragen, was soll ich analysieren und mal posten?
Plötzlich hört man immer mehr von alternativen Heizsystemen wie Wärmepumpen, Solaranlagen, Niedertemperaturkessel oder Pelletsheizungen, um nur ein paar zu nennen. Wo kommt das ganze Thema denn jetzt nun her?
- In den 90ern waren die Energiekosten mehr oder minder stabil.
- Seit 2000 sind diese Heizkosten aber stark gestiegen.
- Die Energieeinsparverordnung (EnEV) soll für bessere Energiestandards für Gebäude sorgen, was nebenbei natürlich die Energiekosten senken würde.
Somit werden Alternativen zu den alten Systemen wie Öl- oder Gas-Heizungen allein schon deshalb interessanter weil es wirtschaftlich sinnvoll ist, und dazu kommen noch staatliche Förderungen oder Verpflichtungen für bessere Heizsysteme, bzw effizienteres Heizen.