Alternative Heizsysteme

Es muss ja nicht direkt ein Wasserrad sein … aber besser als ne Ölpumpe geht es alle mal.

Bei Klimaanlagen sparen

Bei Klimaanlagen geht es ja eigentlich nicht um Heizsysteme, aber warm und kalt ist ja irgendwie verbunden. Die Hertener Stadtwerke GmbH hat jetzt einen Pressebericht über das ganze rausgebraucht mit dem Titel: Einen kühlen Kopf bewahren

Was sollte man demnach beim Kauf einer Klimaanlage beachten. Zu allererst wird man ab 30 grad scheinbar 50% weniger Leistungsfähig. Somit macht das ja schon Sinn, wiedermal. Aber eine Klimaanlage frisst im Monat soviel Strom wie ein Kühlschrank im Jahr. Das ist ja mal Klimamäßig nicht so schön. Standventilatoren sind mal eine andere Lösung können aber zu Erkältung führen … sagen sie. Ooook.

Für den Stromverbrauch einer Klimaanlage ist das EU-Label interessant. Es gibt an wieviel Energie eine Klimaanlage frisst und wieviel die damit erreichte Kälteleistung ist. Die Monogeräte haben einen Schlach der die Warme luft z.B. aus dem Fenster leitet. Ich hatte so ein Teil mal in einem Server Raum in dem auch ein schöner alter Sun Server stand. Laut sind sie schon, und das mit dem Schlauch ist etwas blöd. Splitgeräte sind teilweise außen angebraucht, und diese können auch mehrere Räume versorgen.

Wie funktionieren die überhaupt:

Die oben genannten Klimaanlagen funktionieren - wie Kühlschränke – mit Kühlmitteln. Diese sind heute FCKW-frei und deshalb weniger schädlich für die Umwelt, zumal sie in einem geschlossenen Kältekreislauf zirkulieren. Noch umweltschonender sind so genannte adibate Klimaanlagen: Sie funktionieren ganz einfach durch die Verdunstung von Wasser an der Luft. Das kann den Raum um bis zu 10°C herunter kühlen. Wer eine Wärmepumpen-Heizung hat, kann ganz auf Klimaanlagen verzichten. Wärmepumpen funktionieren in beide Richtungen: Sie wärmen im Winter und kühlen im Sommer. Ähnliches gilt für Fußbodenheizungen: Während im Winter das Wasser, das durch die Rohre fließt, erwärmt wird, sorgt im Sommer kaltes Wasser für angenehme Temperaturen.

Da kommen wir wieder auf die Wärmepumpen, die immer interessanter werden. Eine Fußbodenheizung hab ich ja schon aber so hab ich noch nie dran gedacht muss ich sagen. Steht ja auch Heizung drin im namen ne :)

Wichtig bei Klimaanlagen in Deutschland ist das man nach einer neuen EU-Richtlinie ab dem 1. Juli eine Fachfirma beauftragen muss. Alle zwei bis drei Jahre muss auch gewartet werden.

Wie spart man Heizkosten durch erneuerbare Energien

Der Meister im Energiensparen ist die Wärmepumpe, Solarenergie wiederrum unerschöpflich und Pellets sind unabhängig und klimaneutral. Das zumindest sagt Arcguide. Dazu muss man natürlich sagen das das ganze scheinbar von Vaillant gesponsored ist, aber das muss ja nicht weh tun.

Was sagen se denn. Wenn jemand der Heizungen herstellt redet sollte man ja mal zuhören.

  • Alternative und ergänzende Heiztechniken können jetzt konsequent umgesetzt werden.
  • Es gibt steuerliche Zuschüsse.

Zuerst stellt Vaillant die Wärmepumpe vor. Die anderen Themen wie Solarenergie und Pelletsheizungen folgen später. Das hier ist interessant:

Vaillant bietet seinen Kunden weltweit umweltfreundliche und energiesparende Heiz-, Lüftungsund Klimasysteme, die verstärkt regenerative Energien nutzen. Das Produktportfolio umfasst Solarthermie- und Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen, Pelletkessel, Lüftungsgeräte für Niedrigenergiehäuser, hocheffiziente Heizsysteme auf Basis fossiler Energieträger sowie intelligente Regelungen.

Wie komme ich weg von Öl und Gas?

Der Tagesanzeiger in der Schweiz schreibt:

Viele Hausbesitzer, die ihre Liegenschaften mit Öl beheizen, schockt der hohe Richtpreis von mehr als 140 Franken pro 100 Liter schwefelarmes Öko-Heizöl bei einem Bezug von 3000 bis 6000 Litern. Der Preis hat sich in zwölf Monaten fast verdoppelt, seit 2004 verdreifacht.

Erstmal muss ich da was los werden. Liegenschafter? Die Schweizer sind geil. :) Aber weiter im Text.

«Öl- und Gasheizungen sind vorbei, alles andere finden die Leute gut», stellt Stritz fest. «Für viele ist der Ölbrenner im Keller ein Problem. Sie wollen vermehrt Beratung. Denn die Ölpreise sind mit der Zeit nicht mehr bezahlbar», ist Stritz überzeugt. Auch Herbert Wyss, Chef Anlagenbau bei der in Winterthur domizilierten Energietechnikfirma Axima meint: «Die Schmerzgrenze ist erreicht, viele Leute machen jetzt die Rechnung.»

Eine Wärmepumpe ist zwar 2-3 Mal so teuer wie eine Gasheizung, aber langfristig soll sich das ganze rechnen. Bei Wärmepumpen sind die Kostet ein drittel, mit Ersonde ein sechstel. Das ist doch mal was. Pelletsheizungen bringen die Kosten übrigens auf 40% runter.

Elektrische Wärmepumpen für mehr Wärme

P.M. berichtet:

Der Mensch mag es mollig. Für Wohlfühltemperaturen in Haus und Wohnung sorgen hauptsächlich Öl und Gas. Diese Brennstoffe aber liefert die Natur nicht beliebig nach. Steigende Nachfrage lässt die Preise explodieren. Zudem entstehen beim Verbrennen Kohlendioxid (CO2) und andere Treibhausgase, welche die weltweite Erwärmung ankurbeln. Eine mögliche Alternative sind elektrische Wärmepumpen. Sie ziehen Energie aus der Umwelt und schützen diese zugleich: Solch ein Wärmesystem pustet deutlich weniger Abgas in die Luft als herkömmliche Heizungsanlagen.

Damit schlägt man also scheinbar zwei Fliegen mit einer Klappe. Man braucht weniger Heizöl/Gas und verbrennt weniger CO2. Eine Wärmepumpe funktioniert eigentlicht wie ein Kühlschrank, nur anders herum. Wenn etwas gekühlt wird, fällt wärme ab. Anders gehts nicht weil man Energie nicht in Luft auflösen kann und Wärme ist auch Energie. Bei einer Wärmepumpe ist diese Energie nicht Abfall wie beim Kühlschrank sondern Sinn und Zweck. So zirkuliert ein Kältemittel durch ein Rohrsystem das Wärme aus der Umgebung abzieht und diese an das Heizsystem wieder abgibt. In dem Heizsystem wird das Kältemittel gasförmig und über Druck wird es zusammengepresst.

Einfach merken tut man das beim Aufpumpen eines Fahrradreifens. Wenn man schnell pumpt wird die Luftpumpe warm. Der Effekt kommt daher das die Teilchen stärker aneinander reiben und somit Wärme entsteht. Aus warm wird wärmer.

Irgendwie muss diese Heizung jedoch betrieben werden.

Keine Öltanks mehr in Garten oder Keller, auch ein Schornstein ist überflüssig, denn verbrannt wird nichts. Ein gewöhnlicher Heizungsbrenner spuckt im Jahr etwa 2,5 Tonnen Kohlendioxid aus, eine Wärmepumpe vor Ort gar nichts. Der Betrieb allerdings läuft elektrisch. Das erhöht die Nachfrage nach Kohlestrom, melden Kritiker an. In der Summe aber stößt die Wärmepumpenheizung knapp 60 Prozent weniger Treibhausgas aus als eine Ölheizung und immerhin fast 40 Prozent weniger als ein Gasbrenner, halten die Hersteller dagegen.

Die Teile sind zwar teuer aber der Staat unstützt das Nachrüsten eines existierenden Hauses mit bis zu 3000 EUR. Nochmal 750 EUR gibt es für eine Solaranlage. Ich glaube langsam ich brauche einen Rechner :)

Warum alternative Heizsysteme jetzt attraktiv werden

Plötzlich hört man immer mehr von alternativen Heizsystemen wie Wärmepumpen, Solaranlagen, Niedertemperaturkessel oder Pelletsheizungen, um nur ein paar zu nennen. Wo kommt das ganze Thema denn jetzt nun her?

  • In den 90ern waren die Energiekosten mehr oder minder stabil.
  • Seit 2000 sind diese Heizkosten aber stark gestiegen.
  • Die Energieeinsparverordnung (EnEV) soll für bessere Energiestandards für Gebäude sorgen, was nebenbei natürlich die Energiekosten senken würde.

Somit werden Alternativen zu den alten Systemen wie Öl- oder Gas-Heizungen allein schon deshalb interessanter weil es wirtschaftlich sinnvoll ist, und dazu kommen noch staatliche Förderungen oder Verpflichtungen für bessere Heizsysteme, bzw effizienteres Heizen.